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Notdienst eine Serviceleistung, um die Arzneiversorgung rund um die Uhr sicherzustellen

20 000 Patienten haben im Jahr 2019 durchschnittlich pro Nacht den Apotheken-Notdienst in Anspruch genommen. Bei 1300 geöffneten Apotheken sind das 15 Patienten pro Apotheke und Nacht. Damit ist der Notdienst kein Zusatzeinkommen für die Apotheken, sondern eine Serviceleistung, die hilft, die Arzneiversorgung rund um die Uhr sicherzustellen. Tipp: Wenn der ärztliche Notdienst ein Rezept zur Nachtzeit ausstellt, muss der Vermerk “noctu” angekreuzt sein, damit die Krankenkasse die Notdienstgebühr übernimmt.

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Experiment zeigt: Langes Liegen könnte nicht nur das Risiko für Gefäße, sondern auch fürs Herz erhöhen

Sommergrippe, Magen-Darm-­Infekt: Wenn man nicht mehr der Jüngste ist, kann einen so etwas stark mitnehmen. Doch bitte nicht so lange das Bett hüten: Senioren bauen viel schneller Muskeln ab als junge Erwachsene. Einem Experiment von US-­Forschern zufolge könnte langes Liegen nicht nur das Risiko für die Gefäße, sondern auch für das Herz erhöhen. “Setzen Sie sich immer mal wieder auf die Bettkante, gehen Sie ein paar Schritte”, rät der Geriater Prof. Hans Jürgen Heppner aus Schwelm.

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Es wird empfohlen, Babys in den ersten vier bis sechs Monaten ausschließlich mit Muttermilch zu ernähren

Babys bekommen heute länger Muttermilch als noch vor 20 Jahren. Bei der Entlassung aus der Geburtsklinik werden 77 Prozent der Babys voll gestillt, vier Monate danach sind es noch 56 Prozent. Um die Jahrtausendwende hingegen waren es nach vier Monaten nur noch 45 Prozent. Das zeigen Daten einer aktuellen Studie zum Stillen und zur Säuglingsernährung “SuSe II” der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Noch deutlicher wird der Unterschied nach zwölf Monaten: Vor 20 Jahren wurden da nur noch 13 Prozent zumindest zeitweise gestillt, heute sind es 41 Prozent. Generell wird empfohlen, Babys in den ersten vier bis sechs Monaten ausschließlich mit Muttermilch zu ernähren.

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Besser im Haushalt keine Produkte in Spray-Form und mit Düften verwenden

Babys, die häufig mit Duft- und Reinigungsmitteln in Kontakt kommen, haben ein höheres Risiko für Asthma im Kleinkindalter. Zu diesem Fazit kommen kanadische Forscher, die die Daten von mehr als 2000 Kindern der Child-Cohort-Studie auswerteten. Besonders problematisch sind Lufterfrischer, Raumdüfte, Backofenspray und Handdesinfektionsmittel. Das Fazit: Besser im Haushalt keine Produkte in Spray-Form und mit Düften verwenden.

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Eine Analyse zeigt: Mit den Jahren steigt oft auch das Gewicht

Mit den Jahren steigt oft auch das Gewicht. Das gilt für viele Frauen und offenbar noch mehr für Mütter, wie eine Meta-Analyse von sechs Studien der University of Cambridge zeigt. Demnach stieg bei Frauen ohne Kinder innerhalb von 2,5 bis neun Jahren der Body-Mass-Index (BMI) um 12,3 Prozent. Das entspricht bei einer Größe von 1,64 Metern einer Gewichtszunahme von 7,5 Kilo. Bei Müttern stieg der BMI noch um etwa 1,3 Kilo mehr: Insgesamt erhöhte sich das Gewicht also um 8,8 kg. Die einzige Studie mit Männern und Vätern zu diesem Thema zeigte keine Unterschiede.

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Studie zeigt: Parabenhaltige Kosmetik kann dem Nachwuchs schaden

Dank Parabenen bleiben Cremes, Shampoos und andere Kosmetika länger haltbar. Aber verwenden Schwangere para­benhaltige Kosmetik, könnte das ihrem Nachwuchs schaden, ergab eine im Fachblatt Nature Communications veröffentlichte Studie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung in Leipzig. Danach erhöht die vorgeburtliche Belastung mit Butylparaben das Risiko für Übergewicht im Kindesalter. Parabene verhalten sich ähnlich wie Hormone und können in den Hormonhaushalt eingreifen. Für ihre Studie werteten die Forscher Daten von 629 Mutter-Kind-Paaren aus: Je größer die Belastung mit Butylparaben in der Schwangerschaft war, desto stärker neigten die Kinder in den ersten acht Lebensjahren zu Übergewicht. Noch müssen weitere Zusammen­hänge genauer überprüft werden. Dennoch raten Wissenschaftler dazu, während der Schwangerschaft besser auf parabenhaltige Kosmetik zu verzichten. Man erkennt die Stoffe bei den Inhaltsangaben an der Endung “-paraben”. Auch die App “Tox Fox” vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland kann hier helfen.

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Menschen mit Venenproblemen haben bei hohen Temperaturen stärker mit Beschwerden zu kämpfen

Kribbeln, Krämpfe, dicke und schwere Beine – Menschen mit Venenproblemen haben bei hohen Temperaturen stärker mit Beschwerden zu kämpfen. “Lieber liegen oder laufen als schlecht sitzen oder stehen”, empfiehlt die Apothekerkammer Niedersachsen.  Mit der “3-L-statt-3-S-Regel” lässt sich verhindern, dass das Blut in den Beinen versackt. Je öfter sich die Betrof­fenen Bewegung verschaffen, desto öfter können die Beinmuskeln Druck auf die Gefäße ausüben. Das unterstützt den Rücktransport des venösen Blutes zum Herzen. Auch wechselwarme Beinduschen regen den venösen Kreislauf an. Um Stauungen zu vermeiden, sollten Sie beim Sitzen nicht die Beine über­einanderschlagen sowie möglichst oft aufstehen und umhergehen.

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Studie zeigt: Drei Möbelstücke für die meisten Sturzverletzungen bei Kleinkindern verantwortlich

Drei Möbelstücke sind für die meisten Sturzverletzungen bei Kleinkindern verantwortlich: An 86 Prozent der Unfälle sind die Couch im Wohnzimmer, das Elternbett oder ein Sessel beteiligt. Das hat die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirur­gie in Graz (Österreich) ermittelt, die 4709 dort behan­delte Unfälle von Kindern zwischen null und vier Jahren untersuchte. 41 Prozent waren Stürze aus der Ebene (stolpern, ausrutschen), 39 Prozent Stürze aus der Höhe, 20 Prozent Stürze gegen einen Gegenstand. Weil Bewegung für die Kleinsten wichtig ist, appellieren die Forscher, eher ein unfallverzeihendes Umfeld zu schaffen (Möbelstellung, Teppiche, Ecken- und Kantenschutz), als das Kind in Watte zu packen.

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In Bewegung bleiben: Ein Rollator kann helfen

Wer beim Gehen schnell aus der Puste kommt, weil er chronisch lungenkrank ist, sollte es mit ­einem ­Rollator probieren. Das legt eine Studie mit 17 COPD-Patienten nahe. Mit Gehhilfe schafften die Teilnehmer pro Tag im Schnitt 707 Schritte mehr. Körperliche Aktivität bremst das Fortschreiten des Leidens, wirkt dem Kraftverlust ­entgegen und ist – neben ­Medikamenten – ein wichtiger Therapiebaustein.

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Nach dem Baden oder heftigem Schwitzen wieder eincremen

Maximal 15 bis 30 Minuten: Nur so lange kann man sich in unseren Breiten ungeschützt direktem Sonnenlicht aussetzen, ohne dass sich die Haut schmerzhaft rötet. Dabei unterscheidet sich die Dauer je nach Hauttyp stark. Der Lichtschutz einer Sonnencreme gibt den Faktor an, um den sich diese Zeit vervielfachen lässt – aber nur, wenn man sie dick genug aufträgt, warnt die Verbraucherzen­trale. Nach dem Baden oder heftigem Schwitzen wieder eincremen – das verlängert die Maximal­dauer des Schutzes allerdings nicht.

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